Die Geschichte vom Löwen, der nicht schreiben konnte

Im Deutschunterricht haben wir „Die Geschichte vom Löwen, der nicht schreiben konnte“ gelesen. Im Buch Martin Baltscheits findet ein Löwe seinen Weg in die Schriftsprache aus einer persönlichen Motivation heraus: Er hat sich in eine Löwendame verliebt und möchte ihr einen Brief schreiben. Da er nicht schreiben kann, beauftragt er andere Tiere für ihn einen Brief an die Löwin zu schreiben. Ohne jegliche Empathie schreiben diese jedoch stets aus ihrer eigenen Lebensperspektive, so dass die Briefe dem Löwen nicht helfen, sondern ihn an den Rand der Verzweiflung bringen und zu Wutausbrüchen verleiten. Als sich der Löwe alleine wähnt, brüllt er all die Sachen heraus, die er der Löwin gerne schreiben würde – wenn er denn könnte. Dies hört die Löwin und der Löwe muss beschämt zugeben, dass er nicht schreiben kann. Das Endes des Buches ist zugleich ein Anfang: Der Anfang einer Beziehung zwischen Löwe und Löwin und der Anfang des Weges in die Schriftsprache für den Löwen.

Am Ende der Unterrichtsreihe hatte jedes Drachenkind ein eigenes Löwenbuch, in dem eigene Texte und ausgewählte Seiten des Buches zusammenfügt wurden. Zum krönenden Abschluss des Themas besuchten wir die Singdrosselklasse und stellten den Erstklässlern die Geschichte entlang unserer tollen Bücher vor. 

Löwenbücher der 2c
 
Löwenbücher der 2c1
 
Löwenbücher der 2c2
 
Löwenbücher der 2c3
 
Löwenbücher der 2c4
 
Löwenbücher der 2c5
 
Löwenbücher der 2c6
 
Löwenbücher der 2c7
 
Löwenbücher der 2c8
 
Löwenbücher der 2c9